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30 Jahre Flößergilde Schwaibach
20 Jahre Flößerei- und Verkehrsmuseum Gengenbach


Zum doppelten Jubiläum Einweihung des Flößerdenkmals

Es war ein Samstag mit schönem, aber etwas durchwachsenem Wetter. Wie damals, am 1. Juni 1991, als die Pforte des Flößereimuseums im ehemaligen Bahnwärterhaus, nahe der Kinzigbrücke in Gengenbach, zum ersten Mal für die Öffentlichkeit geöffnet worden ist. Mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks hat ein überschaubarer Kreis von ehrenamtlich tätigen Helfern zwanzig Jahre lang die Ausstellung auf drei Etagen für die Besucher zugänglich gemacht. Unzählige Gruppen wurden - auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten - fachkundig durch die Sammlung geführt.

Nach zwanzig Jahren Flößereimuseum wurde es Zeit innezuhalten und die Vergangenheit, seit der Gründung der Flößergilde Schwaibach, noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Aber eins nach dem anderen. Zunächst nutzten die Flößer das Jubiläum, um eine wesentliche Veränderung der Umgebung des Museums der Öffentlichkeit vorzustellen. Nachdem Planungen und ein Antrag zur Umgestaltung des Parkplatzes vor dem Museum bei Bürgermeister Michael Roschach auf fruchtbaren Boden getroffen war und sich die Gemeinderäte hatten überzeugen lassen, rollte im Jahr vor dem Jubiläum der Bagger an. Die neue Anordung der Parkplätze ermöglichte die Herstellung einer Freifläche zwischen Kinzigufer und Museumseingang. Der entstandene Freiraum wurde durch ein Floß mit einem künstlerisch in Lebensgröße gestalteten Flößer darauf zu einem Denkmal für die Flößerei auf der Kinzig bestens genutzt.

Flößergilde Schwaibach am Denkmal Die Mitglieder der Flößergilde Schwaibach geben in ihrer authentischen Kleidung ein gutes Bild ab bei der Einweihung des neu gestalteten Museumsvorplatzes. Der aus einem Stück Holz geschnitzte Flößer schaut mit seiner, von harter Arbeit gezeichneten Miene hinüber zu jenen, die durch Ihren Einsatz die Geschichte der Flößer bewahren helfen.

Standbild und Flößermuseum Gengenbach Bild oben: Blick aus Richtung Kinzig und Flößerkapelle auf die Eingangsseite des Flößerei- und Verkehrsmuseums Gengenbach.
Unten: Der Denk-Mal-Flößer, sein Schöpfer, Künstler Michael Steigerwald aus Steinach im Kinzigtal und Museumsleiter Konrad Schilli. Floesserdenkmal, Künstler Michael Steigerwald und Konrad Schilli

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